Auswandern Thailand Podcast
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#70 – Der Supermarkt-Check für deutsche Auswanderer!
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Eine der häufigsten Sorgen vor dem Auswandern nach Thailand betrifft die Versorgung mit gewohnten Lebensmitteln. In der aktuellen Folge des Auswandern Thailand Podcast nehmen Stefan Fabbro und Wolfgang Payer ihre Hörer ausnahmsweise nicht ins Studio mit, sondern auf eine ausgedehnte Einkaufstour durch zwei Supermärkte im Pattaya. Das Studio wird gerade umgebaut, weshalb die beiden Moderatoren spontan einen Außenpodcast direkt vor Ort produzieren. Die zentrale Botschaft der Folge lautet, dass Sie in Thailand auf nichts verzichten müssen, was Sie aus Deutschland kennen und schätzen.

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Erste Station Central Festival in der Pattaya Second Road

Die Tour beginnt im Central Festival an der Pattaya Second Road. Wolfgang erklärt, dass die dortige Supermarktkette Tops in ganz Thailand vertreten ist, in Pattaya jedoch deutlich stärker auf den westlichen Tourismus ausgerichtet ist als in anderen Filialen. Das Sortiment umfasst von Käse über verschiedenste Buttersorten bis hin zu Wurst, Schinken, Salami und Schokolade nahezu alles, was aus deutschen Supermarktregalen vertraut ist. Die Preise liegen zwar etwas höher als in Deutschland, da viele Produkte importiert werden müssen, doch der entscheidende Punkt ist die Verfügbarkeit selbst.

Vom internationalen Obst bis zur französischen Käsetheke

Beim Rundgang durch die Frischeabteilung zeigen die beiden Moderatoren Erdbeeren aus Korea, Japan und dem nordthailändischen Chiang Mai sowie Kirschen aus Australien. Während importierte Kirschen mit rund 1.250 Baht pro Kilogramm eine echte Hausnummer darstellen, bekommen Sie heimische Früchte deutlich günstiger. An der Käsetheke entdeckt Wolfgang seinen persönlichen Lieblingsstand mit französischem Weichkäse, Hartkäse, Cheddar sowie aus Deutschland bekannten Marken. Stefan betont, dass die Käseauswahl in Thailand in den letzten Jahren stetig gewachsen ist und mittlerweile auch immer mehr Thailänder zu Käseliebhabern werden.

Alkoholverkaufszeiten und kulinarische Pause

Ein Detail, das viele Auswanderer überraschen dürfte, sind die festen Alkoholverkaufszeiten in Thailand. Aktuell darf Alkohol ausschließlich zwischen 11 Uhr vormittags und Mitternacht verkauft werden, außerhalb dieses Zeitfensters bleiben die Regale abgesperrt. Zwischen den beiden Supermärkten legen die Moderatoren eine Pause im Restaurantbereich ein, in dem Getränke zum Supermarktpreis konsumiert werden dürfen und das Fleisch lediglich mit einer geringen Kochgebühr von 25 Baht pro 100 Gramm zubereitet wird.

Zweite Station in Nord-Pattaya mit deutscher Wurstabteilung

Im zweiten Supermarkt in Nord-Pattaya wird besonders deutlich, wie stark sich das Angebot an deutschsprachiger Kundschaft orientiert. Im Brotregal finden sich Roggenbrot, Pumpernickel, Baguette, Croissants und Schwarzbrot in vielen Varianten. Beim Bier reicht die Auswahl von Weihenstephaner über Erdinger bis Franziskaner und Paulaner. Die Wurstabteilung ist nahezu vollständig in deutscher Sprache beschriftet und führt Lachschinken, Zungenwurst und Leberkäse, ein großer Teil davon stammt vom Hersteller Schweine Dieter aus Udon Thani. Auch klassische Beilagen wie Rotkohl, Sauerkraut, Weinkraut sowie eingelegte Gewürzgurken sind selbstverständlich vorrätig.

Süßwaren, Weine und Spirituosen aus aller Welt

Wer auf deutsche Süßigkeiten Wert legt, kommt in Thailand ebenfalls voll auf seine Kosten. Im Regal liegen Goldbären von Haribo, die komplette Rittersport-Linie, Toffifee, Lindt-Schokolade und viel mehr. Auch Schnäppchen lassen sich finden, etwa Snickers für 15 statt 29 Baht. Beim Wein reicht das Sortiment von deutschem Riesling aus dem Rheingau über Schweizer Appenzeller bis zu italienischem Fernet Branca, ergänzt durch Jägermeister, Kümmerling und verschiedene Likörsorten wie Eierlikör, Edelkirsch und Saurer Apfel. Bei den Whiskys finden sich die international bekannten Marken, deutscher Whisky bleibt hingegen eher die Ausnahme.

Man braucht auf nichts zu verzichten

Die Hörer erleben in dieser Folge eindrücklich, dass Thailand kulinarisch längst auf Weltklasseniveau angekommen ist und insbesondere in urbanen Touristenregionen wie Pattaya keine Wünsche offenbleiben. Stefan Fabbro und Wolfgang Payer machen deutlich, dass Sie weder auf deutsches Brot zum Frühstück noch auf französischen Käse oder bayerisches Weißbier verzichten müssen. Wer eine Auswanderung nach Thailand plant, kann die Sorge um vertraute Lebensmittel getrost zu den Akten legen. Die beiden Supermarktbesuche stehen dabei stellvertretend für ein deutlich größeres Angebot in der Stadt.

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