In dieser Folge des Auswandern Thailand Podcast sprechen Stefan Fabbro und Wolfgang Payer offen über ihre persönlichen Gründe, warum sie sich für ein Leben in Thailand entschieden haben. Von finanzieller Freiheit über ganzjährigen Sommer bis hin zu kultureller Toleranz beleuchten die beiden Auswanderer die Faktoren, die für sie den Ausschlag gegeben haben. Dabei geht es nicht um allgemeine Tipps, sondern um ehrliche Einblicke in die Motivation zweier Europäer, die Pattaya zu ihrer Wahlheimat gemacht haben.
Preis-Leistungsverhältnis als Türöffner
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Stefan erklärt, dass das Preis-Leistungsverhältnis einer der ersten Faktoren war, die ihn nach Thailand gezogen haben. In Pattaya verfüge man über eine geschätzte 2,5 bis 3-fache Kaufkraft im Vergleich zu Deutschland oder Österreich. Ob Mieten, Benzin oder Hotels, vieles sei deutlich günstiger als in Europa. Allerdings gelte dieser Vorteil nur, wenn man sich auf das lokale Leben einlasse und nicht dauerhaft den typischen Touristen-Lifestyle pflege.
Ganzjähriger Sommer und gesundheitliche Vorteile
Wolfgang hebt das Wetter als einen seiner wichtigsten Gründe hervor. Als Deutscher habe er den Winter nie gemocht und sich bewusst ein Auswanderungsziel ohne Kälteperiode gesucht. Die ganzjährige Wärme wirke sich positiv auf Körper und Geist aus, von der Vitamin-D-Versorgung bis hin zur Linderung chronischer Beschwerden. Viele Besucher berichten, dass Probleme wie Gicht, Arthrose oder Rückenschmerzen in Thailand deutlich nachlassen.
Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau
Stefan betont die Qualität der medizinischen Infrastruktur in Thailand. Er selbst war mehrfach im Bangkok Hospital und in Privatkliniken zur Behandlung und beschreibt die Versorgung als erstklassig. Thailand gilt als eines der weltweit am häufigsten besuchten Länder für medizinische Reisen. Die Wartezeiten seien minimal, die Krankenhäuser verfügten über international ausgebildete Ärzte, die mehrere Sprachen sprechen, und die Zimmer erinnern eher an ein Fünf-Sterne-Hotel als an eine Klinik.
Integration durch Sprache und thailändische Gastfreundschaft
Ein zentrales Thema der Folge ist die Sprache als Schlüssel zur Integration. Beide Podcaster haben Thai gelernt, bevor sie ihre Unternehmen in Thailand gegründet haben. Wolfgang schildert Erlebnisse bei thailändischen Feiern in der Provinz, bei denen er dank seiner Sprachkenntnisse in tiefgehende Gespräche mit Einheimischen kam. Wer die Sprache spreche, werde von den Thais mit offenen Armen empfangen und erlebe das Land auf einer völlig anderen Ebene.
Toleranz und kulturelle Offenheit
Thailand beeindruckt beide Auswanderer durch seine gelebte Toleranz. In Pattaya existieren Tempel, Moscheen und Kirchen friedlich nebeneinander, ohne religiöse Konflikte. Besonders die selbstverständliche Akzeptanz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen und sexuellen Orientierungen empfinden Stefan und Wolfgang als vorbildlich. Diese stillschweigende Toleranz sei keine politische Geste, sondern gelebter Alltag in der thailändischen Gesellschaft.
Strände, Inseln und die Vielfalt Südostasiens
Die Nähe zum Meer war für Beide auch ein entscheidender Faktor bei der Wahl seines Auswanderungsziels. Von Pattaya aus erreiche man Inseln wie Koh Larn in nur 30 Minuten mit der Fähre, Koh Samet in einer Autostunde und Koh Chang in etwa 3,5 Stunden. Thailand diene zudem als idealer Ausgangspunkt für Reisen in Nachbarländer wie Kambodscha, Vietnam oder Laos. Wolfgang Payer schätzt besonders die Möglichkeit, das Land zwölf Monate im Jahr mit dem Motorrad zu erkunden.
Freiheit als Hauptgrund
Auf die Frage nach seinem absoluten Hauptgrund nennt Stefan ohne Zögern die Freiheit. Damit meine er nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern ein umfassendes Gefühl aus Bewegungsfreiheit, emotionaler Freiheit und persönlicher Entfaltung. In Thailand fühle er sich sicher genug, seine Familie unbesorgt aufwachsen zu lassen. Beide Podcaster betonen, dass man in Thailand in Ruhe gelassen werde, solange man die Regeln respektiere und seine Umgebung respektvoll behandle.
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